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Berichte  -  LFV Wedemark Programm  1. Hälfte 2019

 


12.März 2019

½ -Tagesfahrt zum Hof Bünkemühle in Warpe

Die LandFrauen aus der Wedemark haben sich zu einer Halbtagesfahrt nach Warpe aufgemacht, um den Hof Bünkemühle mit Käserei und Hofcafé zu besuchen. Dieser Hof liegt in der Mitte von Niedersachsen, umgeben von idyllischen Wäldern, Bächen und Feldern.
Zu einem wichtigen Arbeitsbereich der Hofstelle hat sich in den letzten 50 Jahren die Milchviehherde entwickelt. Der Bestand vergrößerte sich von 20 auf 500 Milchkühe. Gleichzeitig erweiterte sich die bewirtschaftete Ackerfläche auf 300 ha.
Durch den Bau einer eigenen Hofkäserei kann die Milch der Kühe jetzt teilweise direkt verarbeitet und vermarktet werden. Die Kühe werden dreimal täglich in einem Melkstand gemolken. Eine Kuh gibt durchschnittlich 10.000 Liter Milch pro Jahr. Durch die Nutzung eines Swing-Overs Melkstandes ist ein ruhiges und gleichzeitig schnelles Melken gewährleistet.
Herr Dervoden erklärte bei der Führung durch seinen Betrieb folgendes: Damit sich die Kühe richtig wohlfühlen, ist der Liegebereich mit höchstem Komfort ausgestattet. Es wird streng darauf geachtet, dass die Liegeboxen immer sauber und trocken sind. Die optimale Umgebungstemperatur einer Kuh liegt zwischen 0° und 20° C. Im Vergleich zum Menschen empfinden Kühe es ungefähr 10° C wärmer.
Durch eine Glasscheibe konnten die Frauen beim Melken zu schauen. Interessant zu sehen war, wie freiwillig die Kühe zum Melken kamen. Eine Kuh war so raffiniert und verstand es, den anderen Kühen die Leckereien weg zu naschen. Darüber lachten die Frauen herzhaft.
In der Käserei konnte der komplette Herstellungsprozess durch eine gläserne Trennwand betrachtet werden. Bei der Hofführung erlebten alle Teilnehmerinnen von der Kuhhaltung und Fütterung über das Melken bis hin zur Käseherstellung alle Schritte einer landwirtschaftlichen Produktion direkt und hautnah mit.
Anschließend wurde in den Hofladen geschaut und reichlich Käse eingekauft. Ein Besuch im Hofcafé fehlte natürlich nicht. Voll Begeisterung ging die Fahrt zurück in die Wedemark.

 

 

27. Februar 2019

„Säure- Basenhaushalt"
Präventologin Michaela Ringeling, Bissendorf

+ Übergabe der Weihnachtsspende

Nachdem Frau Margrid Heuer die Versammlung eröffnet hatte, berichtete Herr Thomas Hellwig über den Förderverein der Jugendfeuerwehr Wedemark.
Dieser Verein besteht seit 21 Jahren. Entstanden ist er durch ehemals 12 aktive Feuerwehrmitglieder, die die Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützen wollten. Sinn und Zweck der Förderung ist es, Kinder und Jugendliche für die spätere aktive Feuerwehr zu gewinnen.
Von den durch Spenden eingesammelten Geldern wurden bereits drei Fahrzeuge angeschafft, um die Kinder und Jugendlichen transportieren zu können. Ebenso werden Freizeitaktivitäten unterstützt. So zum Beispiel Zeltlager. Kinder aus einkommensschwachen Familien werden hier gefördert. Im letzten Jahr wurden Winterjacken für alle Kinder angeschafft. Hierbei handelt es sich um Multifunktionsjacken, die wetterfest und warm sind. Sollten die Kinder aus den Jacken herausgewachsen sein, so werden sie an kleinere Kinder weitergegeben. Der Mindestbeitrag im Förderverein beträgt EUR 13,00 pro Jahr. Selbstverständlich sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Der Förderverein und die Kinder freuen sich über jedes neue Mitglied. Ansprechpartner ist Herr Thomas Hellwig, Elze oder die Ortsfeuerwehren, welche eine Verbindung dann herstellen.
Anlässlich der letzten Weihnachtsfeier hatten die LandFrauen für den Förderverein gesammelt. Margrid Heuer und Renate Giesemann übergaben jetzt die Spende in Höhe von Euro 460,00 an Herrn Thomas Hellwig.

Danach berichtete Frau Michaela Ringeling über Säuren-und Basenhaushalt. Die geprüfte Präventologin zeigte auf, wann eine Übersäuerung vorliegt und wie ihre Auswirkung zu erkennen ist. Sie erläuterte die helfende basische Ernährung. Es wurde die Frage gestellt: "Warum benötigen wir ein Säuren-Basen Gleichgewicht?" Wie entsteht eine Übersäuerung im Körper? Zum Beispiel durch zu wenig Flüssigkeit, übermäßigen Sport, Leistungssport, zu viel säurebildende Nahrung wie Fertigprodukte, Rauchen und Medikamente. Folgen der Übersäuerung sind Konzentrationsschwäche, erhöhter Blutdruck, Gelenk- und Gliederschmerzen, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Durch eine basenreiche Ernährung mit Kartoffeln, Obst, Gemüse, stilles Wasser und naturbelassene Öle und Butter kann der Säuren-Basen Haushalt wieder in Ordnung gebracht werden.

 


13. Februar 2019 Jahreshauptversammlung

"Schlaganfall vom Symptom zur Therapie"
Dr. Björn Harting, Allgenmeines Krankenhaus Celle


Zur Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Wedemark war der Saal in der Gaststätte Bludau in Wennebostel bis auf den letzten Platz gefüllt. Ursula Wiechmann eröffnete die Versammlung mit dem Gedicht: "Ich wünsche Dir Zufriedenheit".
Zur Ehrung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder erhoben sich alle von ihren Plätzen. Danach las Adeline Kühn das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 08. Februar 2018 vor. Es wurde genehmigt.

Es folgte der Jahresbericht 2018.
Renate Giesemann erstattete den Kassenbericht. Seitens der Kassenprüferin Sigrid Brandt wurde die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt und der Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt. Diesem Antrag wurde stattgegeben. Als neue Kassenprüferin wurde Christa Schwedhelm gewählt.
Christine Eichholtz wies darauf hin, dass im nächsten Jahr neue Vorstandswahlen sind. Drei Vorstandsmitglieder werden dann ausscheiden. Wer von den Vereinsmitgliedern Lust und Freude an einer Vorstandsarbeit hat, möge sich bitte bei Frau Margrid Heuer melden.

Danach hielt Herr Dr. Björn Harting vom Allgemeinen Krankenhaus Celle einen Vortrag über die Symptome des Schlaganfalles.
Ein Schlaganfall ist medizinisch betrachtet eine plötzlich auftretende Unterversorgung einer Gehirnregion mit Sauerstoff und Nährstoffen. Es kommt nach kürzester Zeit zu einem Absterben der überlebens-wichtigen Hirnzellen. In Deutschland sind jährlich ca. 200.000 Menschen von einem Schlaganfall betroffen. Meist mit gravierenden Folgen. Betroffene können von einem auf den anderen Tag zum Pflegefall werden.
Nicht immer kommt ein Schlaganfall aus dem Nichts. Verschiedene Symptome und Warnzeichen können einen bevorstehenden Schlaganfall ankündigen. Daher gilt es, genau auf seinen Körper zu hören. Anzeichen für einen Schlaganfall sind: Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsstörungen. Treten solche Symptome auf, muss eine schnelle Behandlung innerhalb von 4 1/2 Stunden erfolgen, um bleibende Schäden auszuschließen.
Im Anschluss an den klar und verständlich gehaltenen Vortrag, ergab sich eine rege Diskussion.

 


15.Janur 2019

Frauenfühstück - "Mit Stimme und Ausdruck mehr Eindruck machen"

Zu einem sehr reichhaltigen Frühstück trafen sich die LandFrauen im Gasthaus Knop in Abbensen.
Frau Margrid Heuer begrüßte die Damen mit einem schönen Gedicht "Aufbruch in ein neues Jahr". 365 neue Tage gibt es, Zeit in sich zu gehen.
Unter den zahlreichen Gästen wurden drei Jahresmitgliedschaften verlost. Die Gewinnerinnen waren:" Hilke Lichtenberg aus Langenhagen-Krähenwinkel, Friederike Henneike aus Rodenbostel und Christine Granz aus Mellendorf.
Aus Hamburg war die Opernsängerin Rebecca Heyer gekommen, um über die Stimme zu sprechen. Wir selber sind Sender, die Mitmenschen sind die Empfänger. Darum ist es so maßgeblich mit welcher Stimme wir sprechen. Der Klangreiz geht durch das Ohr und trifft dann das Gehirn. Dieses Stammhirn unterscheidet zwischen wichtig und unwichtig. Wenn wir sprechen, entwickeln wir Schallwellen.
Sehr wichtig ist das Sprachtempo. Es lohnt sich immer, unsere Stimme neu aufzustellen. Unsere Haltung, ob wir im Sitzen oder im Stehen sprechen, ist völlig egal. Wichtig ist, dass die Füße mit dem Boden guten Kontakt haben. Die Hüfte ist die Mitte des Körpers und das Becken ist die tiefste Klangschale. Von Herz und Lunge geht der größte Klang aus. Der ganze Körper ist das Instrument wo die Stimme entsteht. Bekannte Redewendungen sind:"Da verschlug es mir die Sprache" oder "Ich bekam kein Wort mehr raus".
Gähnen ist eine der besten Entspannungsübungen, dadurch schafft man mehr Raum für die Stimme. Wenn man plötzlich durch Erkältung nicht mehr sprechen kann, dann weiß man, was die Stimme wert ist.
Mit ihrem hanseatischen und italienischen Charme nahm Frau Heyer Atemübungen mit den Frauen vor. Diese hatten viel Spaß daran. Zum Abschluss dieses herrlichen Vormittags gab es eine Kostbarkeit: Frau Heyer sang eine bekannte Arie.

 

 

15.Janur 2019

Restauration von Kleinmöbeln

Die Zahl der LandFrauen , die sich zu einem Kurs in der Werkstatt von Herrn M. Eggers in Mellendorf trafen, war begrenzt, um einen guten Lernerfolg sicher zu stellen.
Herr Eggers betreibt in Mellendorf eine Polsterei und ist Raumausstatter.
Zunächst wurde ein mitgebrachter Stuhl verleimt, so dass dieser wieder voll funktionsfähig war.
Bei einem zweiten Stuhl musste die defekte Lehne repariert werden.
Eine andere Dame hatte einen Hocker mitgebracht. Hier zeigte Herr Eggers, wie der Hocker ausgepolstert wird, um dann neu mit Stoff zu bezogen zu werden. Die Eigentümerin freute sich sehr über die gelungene Arbeit.
An einer Schublade war ein Griff defekt. Dieser Schaden konnte schnell mit einigen Handgriffen behoben werden und die Schublade war wieder voll einsatzfähig.
Zum Abschluss erklärte Herr Eggers den Umgang mit Schellack. Dies ist ein Lack, der aus den Ausscheidungen von indischen Blattläusen hergestellt und für Hochglanzpolituren verwendet wird. Die Frauen bedankten sich sehr bei Herrn Eggers für die vielen tollen Informationen. Sie hatten an diesem Abend viel gelernt.




Berichte  -  LFV Wedemark Programm  2. Hälfte 2018

 

06.12.2018

Weihnachtsfeier

Hell leuchteten die Kerzen und erwärmten die Herzen der LandFrauen, als diese den Saal der Gastwirtschaft Bludau in Wennebostel zur diesjährigen Weihnachtsfeier betraten. Die Tische waren von den LandFrauen aus Mellendorf festlich mit Naturmaterialien geschmückt worden. Tannengrün, rote Kerzen, Äpfel, Nüsse, Tannenzapfen und rote Ilexbeeren zierten die langen Tischreihen, die für über 150 Personen gedeckt waren.
Frau Margrid Heuer begrüßte die Anwesenden mit einem weihnachtlichen Gedicht. Kirsten Teichfischer las den Weihnachtsbrief von der Landesvorsitzenden Elisabeth Brunkhorst vor. Niemand weiß, was die Zukunft uns bringt. Trotzdem sind die LandFrauen mit viel Engagement im Land unterwegs und haben viel Power. Kerstin Pannock trug im Anschluß ein Weihnachtsgedicht vor.
Sabine Giesemann, studierte Musikpädagogin, Orchestermusikerin und Leiterin einer eigenen Musikschule im Bahnhof in Mellendorf, erfreute alle Anwesenden mit verschiedenen Weisen auf ihrer Klarinette und erhielt viel Applaus dafür. Zu einigen Liedern wurde gemeinsam gesungen.
Während der Weihnachtsfeier wurde für die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Wedemark gesammelt. Es kam ein Betrag von EUR 460,00 zusammen.

Frau Heidrun Kuhlmann war aus dem Schaumburger Land gekommen, um über das Thema: "Mache Dich auf und werde Licht" zu referieren.
In der Weihnachtszeit spielen Emotionen eine große Rolle. Das Fest ist etwas ganz besonderes. Wer ein straffes Pensum hat, wünscht sich, dass er zur Ruhe kommt. Wer einsam ist, wünscht sich, dass er Besuch bekommt. Das Weihnachtsfest hat bei uns einen ganz hohen Stellenwert. Die Nähe zu lieben Menschen tut gut, gerade in dieser dunklen Jahreszeit. Gespräche am Küchentisch, ganz spontan und herzlich, tun immer gut. Menschen, die ihre Sorgen mitteilen, kann geholfen werden. Wichtig ist, dass wir mit einander reden. Laßt die Sonne nicht über euren Zorn untergehen, ist eine wichtige Empfehlung für junge Paare. Laß uns reden über das, was in unserem Inneren wirklich los ist.
Im Sauerland ist es Tradition eine angezündete Kerze für jemanden in die Fensterbank zu stellen. Gebete und Kerzen haben mit dazu beigetgragen, dass die Mauer in Berlin gefallen ist. Wenn ein Netzwerk von guten Gedanken besteht, dann geht ein großes Licht auf.
Wir müssen immer dafür sorgen, dass wir selber viel Kraft haben, erst dann können wir anderen Menschen helfen. Wir sollten nicht vergessen, oft kräftig zu lachen. Lachen wirkt besser als Aspirin. Die Freude und das Lachen dürfen nicht vergehen. Wichtig ist, dass in uns gut aufgeräumt ist, dann können wir andere erfreuen. Wir brauchen nicht immer perfekt zu sein und brauchen nicht immer fertig zu werden. Wenn zu Weihnachten nur ein Strumpf fertig geworden ist, dann können wir den zweiten ruhig im Februar nachliefern.
Nach dem Vortrag von Frau Kuhlmann sang die Chorgemeinschaft Meitze - Wennebostel unter der Leitung von Frau Dr. Wippermann einige wunderbare Weihnachtslieder. Nach den Abschlußworten von Ursula Wiechmann wurde zum Ausklang der Weihnachtsfeier gemeinsam das Lied:"Oh, du fröhliche" gesungen.

 

 

10.11.2018

"Au-pair Oma in Kanada"

Über einen gefüllten Saal freute sich Frau Margrid Heuer anläßlich der letzten Versammlung des LandFrauenvereins Wedemark. Zu dem Vortrag waren auch einige Damen aus der Seniorenresidenz Allerhop gekommen.
Frau Angela von Mirrbach und Frau Maria Eilers stellten eingangs ein neues landesweites Projekt vor und suchten dafür noch Personen, die einen Gugelhupf backen. Das Projekt soll in der Nachbarschaft Botschafterin für Nähe werden.

Frau Christa Gassmann berichtete anschließend über ihre Erlebnisse als Aupair-Oma in Kanada. Sie hatte vier Kinder großgezogen und war Witwe geworden, als sie nach neuen Aufgaben suchte.
Zu einem Klassentreffen kam eine Freundin aus Amerika. Das war der Anlaß für die Anmeldung in der Volkshochschule, um Englisch zu lernen. Ein Computerkurs sollte folgen. Ihre Kinder waren in der Welt herumgereist und sagten nun zu ihr:"Mutter jetzt kannst Du weg".

Da spielte der Zufall eine Rolle. In einem Zeitungsausschnitt suchte eine Agentur aus Hamburg eine Aupair-Oma. Mit zwei künstlichen Knien, zwei künstlichen Hüften und Hörgeräten im Ohr bewarb sich Frau Gassmann im Alter von 72 Jahren. Bald darauf kam ein Anruf, dass sie schon sehr bald nach Kanada kommen sollte. Ihre Freundinnen verabschiedeten Sie mit den Worten:"Das schaffst Du nie".
Vielleicht waren es gerade diese Worte, die den entsprechenden Impuls zum Durchhalten gaben. Mit klopfenden Herzen machte sie sich auf den Weg nach Winnipeg.
Von dort wurde sie mit dem Auto zu ihrem 450 km entfernt gelegenen neuen Aufenthaltsort abgeholt. In einem kleinen ganz ablegenen Ort traf sie bei einer Familie mit drei kleinen Kindern ein. Sofort stimmte die Chemie mit der Familie und die Kinder akzeptierten die neue Oma.
Frau Gassmann wurde zu vielen Festen mitgenommen und so erlebte sie Kanada ganz anders, als wenn ein Tourist Kanada bereist.
Bevor sie Deutschland verlassen hatte, waren die Presse und verschiedene Fernsehsender auf sie aufmerksam geworden. Viele Interviews standen an. Ebenso bei ihrer Rückkehr.
Zwei Studentinnen schrieben ihre Arbeit über den demografischen Wandel. Für diese Arbeiten stand sie hilfreich zur Verfügung. Jetzt ist sie 79 Jahre alt und wird sicherlich noch viele Vorträge halten. Frau Gassmann schloß ihren Vortrag mit den Worten:"Ich habe in der Schule nur Volksschule, kein Abitur gemacht. Mein Abitur ist das Leben".

 

 


22.10.2018

„Herbst-Dekoration mit Naturmaterial gestalten"

Floristin Rita Nickel

Schöne Herbstdekorationen standen auf der Tagesordnung, als sich die LandFrauen zum Basteln in Hellendorf versammelten. Frau Rita Nickel hatte die einzelnen Arbeitsplätze bestens vorbereitet und das Material zusammengetragen.
Es wurden nur Naturmaterialien verbraucht. Vor jeder Teilnehmerin lagen die verschiedensten Koniferenzweige, Tannenzweige und Buchsbaum. Außerdem wurden Hortensien und Erika verarbeitet.
Nachdem Frau Nickel die Vorgehensweise ausführlich erklärt hatte, gingen die zahlreich erschienenen Frauen an die Arbeit. Mit großer Freude und versehen mit vielen Ideen entstanden die schönsten Herbstdekorationen. Stolz trugen die Frauen ihre gebastelten Werke nach Haus, um damit das eigene Heim zu schmücken.

 

 

20.09.2018 Tagesfahrt

LandFrauenausflug zwischen Tradition und Moderne
zur Porzellanmanufaktur nach Fürstenberg

Bei strahlendem Sonnenschein unternahmen 42 Landfrauen einen Tagesausflug mit dem Bus zur Porzellanmanufaktur nach Fürstenberg.

Das Schlossensemble der Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist ein prachtvolles Denkmal der Weserrenaissance. Eine Führung durch das moderne Erlebnismuseum zeigte den Landfrauen neben den unterschiedlichen Epochen und Stile bis in die Gegenwart auch wertvolle Einzelstücke und Design-Ikonen.
Bei der Führung erfuhren sie die Hintergründe der Porzellanherstellung. Besonderes Interesse der Landfrauen bestand in der Besucherwerkstatt, hier konnte den Porzellanmalerinnen über die Schulter geschaut werden. An ihren Arbeitsplätzen weihten die Porzelliner anhand praktischer Arbeiten in die Geheimnisse ihrer filigranen Handwerkskunst ein.

Der Tagesausflug wurde mit einem leckeren Buffet im ehemaligen Kavalierhaus, in dem sich das Schlosscafé & Restaurant Lottine befindet, abgerundet. Bevor die Heimreise angetreten wurde, bestand noch die Möglichkeit im Manufaktur Werksverkauf einzukaufen.

Alles in allem ein gelungener Tagesausflug, fanden die Landfrauen.

 

 

 

19.09.2018   "Deutsche Landwirte im Ausland" -
Fern der Heimat und doch so nah.

Herr Carsten Brüggemann von der Landwirtschaftskammer Hannover berichtete über deutsche Landwirte, die fern der Heimat in den verschiedensten Ländern als Landwirte tätig sind. Begleitet wurde der hervorragende Vortrag von einer wunderbaren Diashow.

Aus den verschiedensten Anlässen heraus sind Menschen in ferne Länder ausgewandert und haben ihr Glück in der Fremde versucht.
1763 wurde die Wolgasteppe von Katharina der Großen mit deutschen Landwirten besiedelt.
Von 1910 bis 1920 erlitten diese Menschen erhebliche Repressalien.
1941 erfolgte eine Umsiedlung nach Sibirien und Kasachstan. Bei dieser Umsiedlung sind tausende von Menschen erfroren.
1990 wurden verschiedene deutsche Programme aufgelegt, um die Menschen weiterhin zum Bleiben in Rußland zu veranlassen. Mühselig wirtschaften die Menschen in großen Kolchosen dort.

Dagegen steht im großen Land Kanada viel Fläche den ehemals deutschen Landwirten zur Verfügung. 30.000 ha Land ist hier keine Ausnahme. Die riesengroßen Maschinen zeugen von Wohlstand und die deutschen Landwirte wollen dieses Land nicht wieder verlassen.

Argentinien ist 7,8 mal größer als Deutschland. Zu einer Farm gehören 2.000 Rinder und ca. 200.000 ha Ackerfläche mit Mais. In Argentinien sieht es zur Zeit wirtschaftlich nicht gut aus. Die weitere Entwicklung für die Landwirte bleibt abzuwarten.

In Brasilien gibt es die Landwirtschaft der Superlative. Brasilien ist der zweitgrößte Lebensmittelexporteur der Welt. Auf der einen Seite wird der Umweltschutz groß geschrieben, auf der anderen Seite werden Unmengen von Pestiziden ausgebracht. Das Land hat an vielen Stellen mit unserer Landschaft Ähnlichkeit.

Süd Afrika wurde 1860 von den Hermannsburger Missionaren besiedelt. Hier gibt es eine große Pflanzenvielfalt, weil es eine Eiszeit nie gegeben hat.
Viele Aidswaisen werden hier von Deutschen betreut. Namibia war von 1884 bis 1915 deutsche Kolonie. Aus diesem Grund leben dort heute noch viele Deutsche.

Die weltweit lebenden deutschen Landwirte zeichnen sich aus durch Sauberkeit, Ordnung, Fleiß und Zuverlässigkeit. Sie pflegen ihre deutschen Traditionen sehr. Auch die Sprache ist fast überall erhalten geblieben.

 

 

06.09.2018 Besuch des Tibet-Zentrums, Tibetische Kulturtage

Myriam Abdel-Rahman Sherif begrüßte die LandFrauen aus der Wedemark im Tibet-Zentrum Hannover und führte durch das Haus.
Prächtig ist die Altarwand mit einem goldglänzenden Buddha und den prächtigen Statuen tibetischer Meister anzuschauen. Vier Mönche arbeiteten geduldig und mühsam an einem Sandmandala in dem Bewußtsein, dass nichts davon bleiben wird.
"Alles ist vergänglich" sagt die Vereinsgründerin Myriam; auch der Mensch und sei er noch so reich und schön. Das Leid des Wandels akzeptieren zu können, gilt im Buddhismus als edel und gut.
Das Tibet-Zentrum Hannover, ein gemeinnütziger Verein, ist ein Ort an dem seit 2006 der Tibetische Buddhismus unterrichtet und praktiziert wird. Mönche vermitteln den Tibetischen Buddhismus und bauen so eine Brücke zwischen den Kulturen. Angeboten werden verschiedene Vorträge, Workshops und kulturelle Veranstaltungen zum Tibetischen Buddhismus und zur Kultur Tibets.
Das Zentrum besitzt eine umfangreiche eigene Bibliothek, setzt sich aktiv für den Interreligiösen Dialog ein und hat die buddhistisch orientierte Lotus Kinderkrippe gegründet. Mit einem gemeinsamen leckeren Mittagessen klang der Besuch aus.

 

29.08.2018 Radtour in Scherenbostel

Die LandFrauen der Dörfer Scherenbostel, Schlage-Ickhorst und Wiechendorf hatten in diesem Jahr gemeinsam eine ganz tolle Radtour für die Frauen des LandFrauenvereins Wedemark ausgearbeitet.
Fast 80 Frauen stellten sich mit ihren Rädern bei schönstem Radfahrwetter am Schützenhaus in Scherenbostel ein. Die Begrüßung erfolgte durch  Anke Cohrs. Sie erklärte die Wegstrecke.

Vorbei an herrlichen Fachwwerkhäusern ging es zum Husalsberg. Von hier aus kann man bei ganz klarem Wetter sogar den Brocken sehen.


Weiter ging die Tour zur Firma Giesecke. Herr Bokdanski erklärte die Firmengeschichte. 1948 wurde die Firma gegründet und 2010 ist die Firma in die Wedemark gekommen. Sie hat heute ca. 400 Mitarbeiter und ist eng mit der Firma Rufin verbunden, die ca. 50 Mitarbeiter hat.

Giesecke ist ein reines Handelsunternehmen. Es wird nicht nur Haarkosmetik vertrieben, sondern auch Körperkosmetik. Bundesweit werden ca. 35.000 Friseursalons beliefert. 15.000 Artikel hat die Firma in dem riesigen Lager vorrätig. Jeden Tag werden ca. 2.500 Pakete ausgeliefert.
Zum Abschluß der Besichtigung gab es noch ein Gastgeschenk, über das sich alle sehr freuten.

Die nächste Station war der herrlich angelegte Garten der Familie Pannock in Schlage-Ickhorst. Hier hatten die Jäger Wilfried Giesemann und Willy Pannock Jagdtrophäen ausgestellt und gaben geduldig alle dazu nötigen Erklärungen ab. Ein Erfrischungsgetränk fehlte nicht.

Zurück im Schützenhaus erzählte Herr Jürgen Kowahl viel über das Vereinsleben und die Geschichte der drei Dörfer. Herr Roman Meinen erklärte das Bogenschießen. Diese Sportart wird hier erfolgreich praktiziert.
Die LandFrauen der drei Dörfer hatten leckeren Kuchen gebacken und so klang der Nachmittag ganz gemütlich aus.

 

 

Berichte  -  LFV Wedemark Programm  1. Hälfte 2018

 

03.07.2018  bis  06.07.2018

Fahrt zum Deutschen LandFrauentag in Ludwigshafen

In diesem Jahr fand der Deutsche LandFrauentag in Ludwigshafen statt.
Die LandFrauen aus den Ortsverbänden Wedemark, Großburgwedel, Burgdorf, Lehrte-Sehnde und Uetze organisierten eine viertägige Studienfahrt nach Ludwigshafen. Unter dem Motto :" Veränderung wagen, Vertrauen festigen" wurden bei dieser Veranstaltung weit über 3.500 LandFrauen begrüßt.
Alle blickten auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück und selbstbewusst in die Zukunft, denn 2018 feierte der Verband sein 70jähriges Bestehen.

Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes warf die Frage auf:" Wissen Sie eigentlich, wer die LandFrauen sind? Klingt nach altbackenem Damenverein - aber weit gefehlt. Denn die LandFrauen sind mittlerweile die wichtigste Interessenvertretung, die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situationen von Frauen im ländlichen Raum vertreten. Und die hat immerhin eine halbe Million Mitglieder in ganz Deutschland. "

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz würdigte die Arbeit des Verbandes.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner lobte die LandFrauen mit den Worten:" Sie bewahren nicht nur Traditionen, sondern stehen an der Spitze der modernen Bewegung. Gerade auf dem Land stoßen Frauen oft auf Hindernisse, wenn es darum geht, Beruf, Ehrenamt und Familie erfolgreich zu vereinbaren."

Der Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied sagte:" Die LandFrauen sind eine tragende Säule für die Entwicklung unserer ländlichen Räume. Mit ihrem Engagement in vielen gesellschaftlichen Bereichen fördern sie die Weiterentwicklung der Strukturen auf dem Land.

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schickte ihre Grüße per Videoaufzeichnung, da sie in Berlin unabkömmlich war.

Ein interessantes Rahmenprogramm bereicherte die Fahrt. So wurde Schloß Fasanerie bei Fulda besichtigt, eine Stadtführung in Worms erfolgte, Besuch eines Betriebes, der Gemüse anbaut und Salate herstellt, ein Ziegenhof mit Käseherstellung wurde besichtigt, eine Odenwaldtour mit einer abendlichen Weinprobe und am letzten Tag Besuch des Ortes Germerode, in dem Mohn angebaut wird. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die LandFrauen in die Heimat zurück.

 

03.06. bis  06.07.2018  -  Sommerfahrt ins Altmühltal

Unter der bewährten Leitung von Frau Annemarie Döpke führte die diesjährige Mehrtagesfahrt des LandFrauenvereins Wedemark nach Bayern in das Altmühltal. Ein reichhaltiges und interessantes Programm erwartete die Teilnehmerinnen, begleitet von einigen Herren.

Am ersten Tag wurde die Stadt Nürnberg per Bus und zu Fuß erkundet. Nürnberg hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Einen großen Aufstieg erlebte Nürnberg unter den Staufern. Später hinterließen preußische und französische Besatzung Spuren. Nach 1933 wurde Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage erklärt. Alljährlich fanden auf dem Reichsparteitagsgelände große Aufmärsche statt. Ab November 1945 hielten die Siegermächte im Justizpalast vor dem internationalen Militärgericht die Nürnberger Prozesse ab.

Am zweiten Tag führte die Fahrt mit ör

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