Kreisverband Burgdorf
Vorstand Wedemark

1.Vorsitzende:
Margrid Heuer


2.Vorsitzende:
Ursula Wiechmann
1. Schriftführerin:
Adeline Kühn
2. Schriftführerin:
Renate Lindwedel
1. Kassenwartin:
Renate Giesemann
2. Kassenwartin:
Sabine Mohlfeld
1. Pressewartin:
Gisela Plumhoff
Beisitzer:
Sabine Backhaus
Beisitzer:
Helga Bremus
Mitgl. Verwaltung
Beisitzer:
Christine Eichholtz
Beisitzer:
Gabriele Goetze
Beisitzer:
Kerstin Pannock
Beisitzer:
Kirsten Teichfischer

Hier finden Sie unser komplettes Programm für das 2. Halbjahr 2019:

Der LandFrauen-Verein Wedemark

ist der nördlichste LandFrauenverein im Kreis Burgdorf und in der Region Hannover.
Vor den Türen der Wedemark beginnt die Südheide mit ihrer Landschaft aus Moor, Wald und kleinen Seen.
Unsere ca. 400 Mitglieder kommen aus den 17 verschiedenen Ortsteilen der Wedemark sowie aus Fuhrberg.
Sie werden von 29 Ortsvertrauensfrauen betreut, die auch Ansprechpartner für Programmwünsche sind.
13 Damen teilen sich die Arbeit im Vorstand.

Berichte von unseren Veranstaltungen 2019

11. September 2019
Geschichte und Geschichten der  Rittergüter im Deister-Vorland

Im September war es mal wieder soweit. Unter der fachkundigen Führung von Frau Gertrud Eckhardt fuhr ein mit LandFrauen voll besetzter Bus zu den Rittergütern im Deistervorland. Vorbei am Gut Benthe, an den 7 Trappen-Steinen bei Everloh führte die Fahrt zum Burgberg bei Gehrden. Dieser Burgberg ist die nördlichste und mit 155 m über NN höchste Erhebung des bei Gehrden gelegenen Höhenzuges. Auf ihm befinden sich die Ringwallanlagen Gehrdener Berg und der Burgbergturm. Einst fuhren die Hannoveraner am Wochenende mit der Linie 10 bis nach Gehrden, um dort zu wandern oder im Winter Ski zu laufen.
Eine Innenbesichtigung der Agathenkirche in Leveste folgte. Bereits 1229 wurde diese Kirche erbaut und ist somit das älteste Bauwerk im Ort. Schutzpatronin der Kirche ist die heilige Agathe, die auf Sizilien als Märtyrerin starb. Die Fresken dieser Kirche, einmalig nördlich der Alpen, entstanden im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts und in der Spätgotik. Wie in vielen Kirchen wurden auch in Leveste die Fresken in den darauffolgenden Jahrhunderten überstrichen. Glücklicherweise wurden dabei keine schädlichen Anstriche verwendet. Bei einer Renovierung in den zwanziger Jahren wurden die Fresken neu entdeckt. 1961/1962 erfolgte eine totale Neurenovierung.
Weiter führte die Fahrt zum Geburtshaus Werner von Siemens, der auf dem Obergut in Lenthe geboren wurde. Von Siemens war der Erfinder und Begründer der Elektrotechnik und Urheber der heutigen Siemens AG. Er erlangte sein Wissen während seiner Offiziersausbildung in Berlin. Zu seinen bedeutenden Erfindungen gehören der erste Zeigertelegraf und dessen elektrisches Ferntelegrafennetz sowie die erste Dynamomaschine, mit der elektrische Lokomotiven angetrieben werden konnten.
Frau von Lenthe persönlich führte die LandFrauen durch den angrenzenden wunderbaren Park mit altem Baumbestand. Zum Abschluss durfte eine gemütliche Caféstunde nicht fehlen.

Unsere Gästeführerin in Stade

11. April 2019.
Tagesfahrt zur Hansestadt Stade

Die diesjährige Tagesfahrt führte die Wedemärker LandFrauen in die Hansestadt Stade. Fachwerk, Wasser und eine mehr als 1000-jährige Geschichte prägen das Städtchen Stade zwischen Cuxhaven und Hamburg am Rande des Alten Landes. In Stade wurden die Wedemärker LandFrauen von zwei, in Trachten gekleidete, Gästeführerinnen begrüßt. Die eine Gästeführerin trug die Alltagstracht. Dazu gehört eine ärmellose Weste über einer schlichten weißen Bluse mit Spitzenstehkragen und weiten Ärmeln sowie ein schlichter Rock unter einer weiten blauen Schürze. Die Festtagstracht setzt sich zusammen aus einem weiten roten Rock, einer Samt- oder Seidenbrokatjacke sowie einer hübschen Haube und edlem Silberschmuck. Die dazugehörige weiße Schürze ist aus Spitze und Stickereien gefertigt. Beim Stadtrundgang konnten die Frauen aus der Wedemark die schmucken Gebäude aus verschiedenen Epochen bewundern. Diese schönen Bauten säumen die Straßen und Plätze. In der sanierten Altstadt ist die Historie auf Schritt und Tritt präsent. Stade erlebte eine sehr wechselhafte Geschichte. Da Stade nach dem großen Brand von 1659 größtenteils neu aufgebaut wurde, gibt es besonders viele Häuser und Kunstgegenstände aus dem Barock. Der Stadtrundgang führte an dem Denkmal der ehemaligen armen Fischverkäuferin Margarethe Flint vorbei, die durch ihren Fischstand, bestehend aus einem Handwagen mit Zinkwanne, Berühmtheit erlangte. Nach der Stadtbesichtigung genossen die Frauen ein leckeres Mittagessen im historischen Ratskeller des Rathauses. Bevor es in die Wedemark zurückging, stand sehr viel Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel zur Verfügung.