Kreisverband Burgdorf
Vorstand Wedemark

1.Vorsitzende:
Margrid Heuer


2.Vorsitzende:
Ursula Wiechmann
1. Schriftführerin:
Adeline Kühn
2. Schriftführerin:
Renate Lindwedel
1. Kassenwartin:
Renate Giesemann
2. Kassenwartin:
Sabine Mohlfeld
1. Pressewartin:
Gisela Plumhoff
Beisitzer:
Sabine Backhaus
Beisitzer:
Helga Bremus
Mitgl. Verwaltung
Beisitzer:
Christine Eichholtz
Beisitzer:
Gabriele Goetze
Beisitzer:
Kerstin Pannock
Beisitzer:
Kirsten Teichfischer

Hier finden Sie unser komplettes Programm für das 1. Halbjahr 2020:

Hier finden Sie unser komplettes Programm für das 2. Halbjahr 2019:

Der LandFrauen-Verein Wedemark

ist der nördlichste LandFrauenverein im Kreis Burgdorf und in der Region Hannover.
Vor den Türen der Wedemark beginnt die Südheide mit ihrer Landschaft aus Moor, Wald und kleinen Seen.
Unsere ca. 400 Mitglieder kommen aus den 17 verschiedenen Ortsteilen der Wedemark sowie aus Fuhrberg.
Sie werden von 29 Ortsvertrauensfrauen betreut, die auch Ansprechpartner für Programmwünsche sind.
13 Damen teilen sich die Arbeit im Vorstand.

Berichte von unseren Veranstaltungen 2019

4. November 2019
Weihnachtsdekoration aus Naturmaterial basteln

Mit schnellen Schritten geht es auf die Adventszeit zu. Um rechtzeitig das eigene Heim dekorieren zu können, trafen sich 12 LandFrauen mit der Floristin Rita Nickel, um wunderbare Gestecke  für Advent zu fertigen. Die Teilnehmerzahl für diesen Bastelnachmittag war begrenzt und somit vollständig ausgebucht.
Frau Nickel hatte jeden Arbeitsplatz mit verschiedenen  Sorten Nadelgehölzen und Buchsbaum vorbereitet. Außerdem standen noch Juteband und Baumrinde zur Verfügung. Selbstverständlich durften Kerzen nicht fehlen. Rita Nickel erklärte die Vorgehensweise beim Binden der Zweige. Dann ging es los. Mit viel Freude und Eifer zauberten die LandFrauen kleine Kostbarkeiten, jedes Stück ein Unikat. Verwendet wurden nur Naturmaterialien, wie sie jeder beim Sonntagsspaziergang finden kann.
Zum Abschluss gab es noch eine gemütliche Kaffeestunde. Der nächste Bastelabend mit Frau Rita Nickel wird im März 2020 sein.

28. Oktober 2019
Kochen mit LandFrauen – Canapé und Fingerfood

Der Kochkurs begann mit einem Vortrag über Sauberkeit und Hygiene in der Küche. Bei der Küchenarbeit ist es besonders wichtig, vorher die Hände gründlich mit Seife gewaschen zu haben. Ein altes Sprichwort sagt: „Dann sind Küchenhände heilig“.
Frau Anna Erhardt , gelernte und perfekt ausgebildete Köchin, traf sich mit einer Gruppe LandFrauen, um Fingerfood zu zubereiten. Frau Erhardt hatte jede der vier zur Verfügung stehenden  Kochzeilen mit Rezepten und allen nötigen Lebensmitteln äußerst gut vorbereitet. So dass sich die Landfrauen nach der ausführlichen Rezeptbesprechung sofort an die Arbeit machen konnten.
Es wurde Gemüse gewaschen, geputzt, geschnippelt und gebrutzelt. Ein herrlicher Duft zog durch den Küchenraum. Die Frauen hatten alle viel Freude an der Arbeit. Zwischendurch gab Frau Erhardt immer wieder gute Tipps zur Vorgehensweise und Arbeitserleichterung.
Auch wenn die LandFrauen zu Hause immer am Herd stehen müssen, so konnten sie an diesem Abend viel Neues dazu lernen.
Insgesamt wurden 11 neue Fingerfood Gerichte ausprobiert. Als sämtliche Gerichte fertig gestellt waren, wurde in gemütlicher Runde alles probiert. Es war so reichhaltig zubereitet worden, dass noch manche Tupperschale gefüllt werden konnte. Die Frauen hatten nach dem gelungenen Abend den Wunsch, solch einen Kochabend zu wiederholen und dann ein richtiges Menü zu kochen.  

19. Oktober 2019
„Wir wollen alt werden – aber nicht alt sein“

Für jede Vereinsvorsitzende ist es ein Alptraum, wenn plötzlich und unerwartet die Referentin absagt. Auf die Schnelle musste Frau Margrid Heuer -erste Vorsitzende vom LandFrauenverein Wedemark- für Ersatz sorgen. Doch einfach ist so eine Situation nicht zu meistern. Für die neu gewonnene Referentin ist es wiederum schwer, sich in das vorgegebene Thema einzuarbeiten. Frau Annegret Nitsch aus Osnabrück erklärte sich jedoch kurzfristig dazu bereit.
Im Alter wird es immer wichtiger, in Gemeinschaft zusammen zu sein. Bei guten Gesprächen miteinander zu essen und zu trinken.
Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Es hängt sehr vom Lebensumfeld ab, wie wir leben. Es gibt Erkrankungen, gegen die man sich nicht schützen kann.
In seiner Kleidung sollte sich jeder wohlfühlen. In Amerika geben die Menschen durchschnittlich 10.000 EUR für die Gesundheit aus, in Deutschland nur 5.000 EUR.
Zur Erhaltung der Gesundheit ist es wichtig, sich gesund zu ernähren. Hier tragen maßgeblich einheimische Produkte mit dazu bei. Regionale Produkte bedeuten in der Regel, dass sie ausgereift und frischer sind. Sie haben keine weiten Wege mit dem Flugzeug hinter sich. Vorsicht ist auch bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten. Sie sind nicht für jeden Menschen nützlich und sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden. Eine gesunde ausgewogene Ernährung bestehend aus viel Obst und Gemüse ist jeder Tablette vorzuziehen. Vor allem sollten täglich ausreichend Ballaststoffe gegessen werden.
Bereits Sokrates sagte:“ Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Tausende Menschen essen sich zu Tode, anstatt die Essgewohnheiten zu ändern. 30 % der Herzerkrankungen sind ernährungsbedingt, ebenso Diabetes. Obst und Gemüse sollte möglichst roh gegessen werden. Wichtig ist auch das Kauen; denn die Verdauung beginnt im Mund. Ein gesunder Darm stärkt die Abwehrkräfte. Übergewicht hat ganz oft mit der Darmflora zu tun.
Nicht zu vergessen ist die tägliche Bewegung an frischer Luft. Besonders, wenn es gemütsmäßig nicht gut geht, ist die Bewegung wichtig.

11. September 2019
Geschichte und Geschichten der  Rittergüter im Deister-Vorland

Im September war es mal wieder soweit. Unter der fachkundigen Führung von Frau Gertrud Eckhardt fuhr ein mit LandFrauen voll besetzter Bus zu den Rittergütern im Deistervorland. Vorbei am Gut Benthe, an den 7 Trappen-Steinen bei Everloh führte die Fahrt zum Burgberg bei Gehrden. Dieser Burgberg ist die nördlichste und mit 155 m über NN höchste Erhebung des bei Gehrden gelegenen Höhenzuges. Auf ihm befinden sich die Ringwallanlagen Gehrdener Berg und der Burgbergturm. Einst fuhren die Hannoveraner am Wochenende mit der Linie 10 bis nach Gehrden, um dort zu wandern oder im Winter Ski zu laufen.
Eine Innenbesichtigung der Agathenkirche in Leveste folgte. Bereits 1229 wurde diese Kirche erbaut und ist somit das älteste Bauwerk im Ort. Schutzpatronin der Kirche ist die heilige Agathe, die auf Sizilien als Märtyrerin starb. Die Fresken dieser Kirche, einmalig nördlich der Alpen, entstanden im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts und in der Spätgotik. Wie in vielen Kirchen wurden auch in Leveste die Fresken in den darauffolgenden Jahrhunderten überstrichen. Glücklicherweise wurden dabei keine schädlichen Anstriche verwendet. Bei einer Renovierung in den zwanziger Jahren wurden die Fresken neu entdeckt. 1961/1962 erfolgte eine totale Neurenovierung.
Weiter führte die Fahrt zum Geburtshaus Werner von Siemens, der auf dem Obergut in Lenthe geboren wurde. Von Siemens war der Erfinder und Begründer der Elektrotechnik und Urheber der heutigen Siemens AG. Er erlangte sein Wissen während seiner Offiziersausbildung in Berlin. Zu seinen bedeutenden Erfindungen gehören der erste Zeigertelegraf und dessen elektrisches Ferntelegrafennetz sowie die erste Dynamomaschine, mit der elektrische Lokomotiven angetrieben werden konnten.
Frau von Lenthe persönlich führte die LandFrauen durch den angrenzenden wunderbaren Park mit altem Baumbestand. Zum Abschluss durfte eine gemütliche Caféstunde nicht fehlen.

Unsere Gästeführerin in Stade

11. April 2019.
Tagesfahrt zur Hansestadt Stade

Die diesjährige Tagesfahrt führte die Wedemärker LandFrauen in die Hansestadt Stade. Fachwerk, Wasser und eine mehr als 1000-jährige Geschichte prägen das Städtchen Stade zwischen Cuxhaven und Hamburg am Rande des Alten Landes. In Stade wurden die Wedemärker LandFrauen von zwei, in Trachten gekleidete, Gästeführerinnen begrüßt. Die eine Gästeführerin trug die Alltagstracht. Dazu gehört eine ärmellose Weste über einer schlichten weißen Bluse mit Spitzenstehkragen und weiten Ärmeln sowie ein schlichter Rock unter einer weiten blauen Schürze. Die Festtagstracht setzt sich zusammen aus einem weiten roten Rock, einer Samt- oder Seidenbrokatjacke sowie einer hübschen Haube und edlem Silberschmuck. Die dazugehörige weiße Schürze ist aus Spitze und Stickereien gefertigt. Beim Stadtrundgang konnten die Frauen aus der Wedemark die schmucken Gebäude aus verschiedenen Epochen bewundern. Diese schönen Bauten säumen die Straßen und Plätze. In der sanierten Altstadt ist die Historie auf Schritt und Tritt präsent. Stade erlebte eine sehr wechselhafte Geschichte. Da Stade nach dem großen Brand von 1659 größtenteils neu aufgebaut wurde, gibt es besonders viele Häuser und Kunstgegenstände aus dem Barock. Der Stadtrundgang führte an dem Denkmal der ehemaligen armen Fischverkäuferin Margarethe Flint vorbei, die durch ihren Fischstand, bestehend aus einem Handwagen mit Zinkwanne, Berühmtheit erlangte. Nach der Stadtbesichtigung genossen die Frauen ein leckeres Mittagessen im historischen Ratskeller des Rathauses. Bevor es in die Wedemark zurückging, stand sehr viel Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel zur Verfügung.