Kreisverband Burgdorf
Vorstand Wedemark

1.Vorsitzende:
Margrid Heuer


2.Vorsitzende:
Ursula Wiechmann
1. Schriftführerin:
Adeline Kühn
2. Schriftführerin:
Renate Lindwedel
1. Kassenwartin:
Renate Giesemann
2. Kassenwartin:
Sabine Mohlfeld
1. Pressewartin:
Gisela Plumhoff
Beisitzer:
Sabine Backhaus
Beisitzer:
Helga Bremus
Mitgl. Verwaltung
Beisitzer:
Christine Eichholtz
Beisitzer:
Gabriele Goetze
Beisitzer:
Kerstin Pannock
Beisitzer:
Kirsten Teichfischer

Hier finden Sie unser komplettes Programm für das 1. Halbjahr 2020:

Der LandFrauen-Verein Wedemark

ist der nördlichste LandFrauenverein im Kreis Burgdorf und in der Region Hannover.
Vor den Türen der Wedemark beginnt die Südheide mit ihrer Landschaft aus Moor, Wald und kleinen Seen.
Unsere ca. 400 Mitglieder kommen aus den 21 verschiedenen Ortsteilen der Wedemark sowie aus Fuhrberg.
Sie werden von 29 Ortsvertrauensfrauen betreut, die auch Ansprechpartner für Programmwünsche sind.
11 Damen teilen sich die Arbeit im Vorstand.

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Zur Zeit – (Corona-Krise) – finden keine
Veranstaltungen statt.

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Berichte von unseren Veranstaltungen 2020

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13. Mai 2020

Wedemärker LandFrauen nähen Mundschutzmasken

Erste Ergebnisse fanden bereits ihren Abnehmer

In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich, dass die LandFrauen jederzeit zur Aufnahme von ehrenamtlicher Tätigkeit bereit sind. Momentan werden Atemschutzmasken in Heimarbeit in großer Stückzahl genäht. Diese werden dann nach Absprache und unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen eingesammelt und bedarfsgerecht verteilt. 60 Masken wurden bereits einem Seniorenpflegeheim in der Wedemark zur Verfügung gestellt. Weitere Lieferungen an andere Institutionen sollen folgen. Die LandFrauen haben sich zu diesem Zweck mit dem Bürgermeister in Verbindung gesetzt und so einen sehr engen Kontakt zur Gemeinde Wedemark aufgebaut. Gemeinsam soll nun über weitere Empfänger der angefertigten Masken entschieden werden.

Gabriele Goetze, selbst LandFrau und Koordinatorin dieser Aktion, würde sich sehr über weitere fleißige HelferInnen freuen. Die Kontaktaufnahme sollte telefonisch unter 05130 / 52 62 erfolgen.

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28. Februar 2020

Schwester Teresa war der Höhepunkt des Abends
Am 28. Februar 2020 wurde im vollbesetzten und festlich geschmückten Saal des Gasthauses Goltermann das 70- jährige Jubiläum des LandFrauen-Verein Wedemark gefeiert.
Die Vorsitzende, Margrit Heuer, konnte neben den zahlreichen Mitgliedern und geladenen Gästen auch die ehemaligen Vorsitzenden Annemarie Döpke und Hannelore Hemme begrüßen. Sie ging kurz auf die Gründung der Ortsvereine im Jahr 1950 ein. Damals waren es Frauen aus landwirtschaftlichen Betrieben, die sich nur mit Aufgaben der Haushaltsführung und Kindererziehung beschäftigten. Heute kommen die Mitglieder aus allen Berufssparten und sind offen für alle Themen.
Margrit Heuer appellierte an die Gäste, Werbung für den Verein zu machen und so auch jüngere Frauen als Mitglieder zu gewinnen. Nach den sehr aussagekräftigen Worten: „Wir LandFrauen wagen immer wieder neue Schritte. Wenn wir auf Probleme stoßen, dann machen wir uns daran, Lösungen zu finden“ gab Margrit Heuer das Mikrofon an Margrit Tubbe-Steuerwald weiter.  Die Vorsitzende vom Kreisverband der Landfrauenvereine im Altkreis Burgdorf hob in ihren Worten den Wert der LandFrauen hervor. Sie sind in der Kultur, Wirtschaft, Bildung und Politik unverzichtbar. LandFrauen genießen das Miteinander und geben Lebensfreude. Politisch bringen sich die LandFrauen immer wieder ein und werden nicht nur gehört, sondern ihre Vorschläge werden beachtet.
Das Landvolk Hannover wurde von Herrn Volker Lindwedel vertreten. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und lobte die Verlässlichkeit der LandFrauen. Die abschließenden Wünsche des Landwirtschaftlichen Verein Wedemark drückte Andreas Schröder aus. Er wagte einen kurzen Rückblick, sprach über die Gegenwart und schaute in die Zukunft der Landwirtschaft.
Zur Unterhaltung aller Anwesenden spielte die Feuerwehrkapelle Elze einige Stücke aus ihrem Repertoire und es wurde sich mit großem Beifall bedankt. Alle Teilnehmer freuten sich nun auf das schmackhafte kalt-warme Buffet, das begleitet von fröhlichen Gesprächen eingenommen wurde.
Kaum war der letzte Löffel Dessert verspeist, begann Schwester Teresa Zukic zu dem Thema „Die Seele braucht mehr als nur ein Pflaster“ zu referieren. Der Lebenslauf von Schwester Teresa ist sehr ungewöhnlich. Als junges Mädchen übte sie Leistungssport aus und wurde atheistisch erzogen. Mit 17 Jahren fiel ihr die Bibel in die Hände und die Bergpredigt veränderte ihr Leben. Sie trat in den Orden der Vinzentinerinnen ein. Heute ist sie Diplom-Religionspädagogin, Buchautorin, Referentin, Text- und Musicalschreiberin und nicht zuletzt ein Fernsehstar. Sie fährt über 70000 km im Jahr, um ihre Erkenntnisse und Erfahrungen, mit viel Humor und sehr weltoffen, weiterzugeben. Schwester Teresa füllt riesige Hallen, in denen sie größtenteils junge Leute begeistert. Mit ihren inspirierenden Worten war sie eine große Bereicherung für die Jubiläumsfeier. Der unterhaltsame und sehr gelungene Abend klang mit guten Worten für den Heimweg aus.

Schwester Teresa Zukic

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12. Februar 2020 Jahreshauptversammlung, mit Wahlen

Margrid Heuer wurde einstimmig als 1. Vorsitzende wiedergewählt.
Am 12.Februar 2020 fand im Gasthaus Bludau in Wennebostel die Jahreshauptversammlung der LandFrauen Wedemark statt. Die Versammlung wurde pünktlich von Margrid Heuer im vollbesetzten Saal eröffnet. Nach einer Gedenkminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder wurde das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung verlesen und einstimmig genehmigt. Dann folgten Jahres-sowie Kassenbericht. Es wurde von allen Mitgliedern der Entlastung des Vorstands zugestimmt. Nach der Wahl einer neuen Kassenprüferin stand die Wahl des gesamten Vorstands an.
Einige Vorstandsmitglieder hatten sich aus verschiedenen Gründen nicht erneut zur Wahl gestellt. Da aber einige Vorschläge beim Vorstand eingegangen waren und die geheime Wahl sehr gut vorbereitet war, konnte der eigentliche Wahlvorgang zügig durchgeführt werden.
Anschließend wurde zur Entspannung Aller Kaffee und Kuchen in fröhlicher Runde und mit guten Gesprächen eingenommen. Nun wurde dem Wahlausgang mit Spannung entgegengesehen. Nicht unerwartet wurde Margrid Heuer einstimmig zur 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Ihr zur Seite steht als 2. Vorsitzende Sabine Backhaus. Alle weiteren Vorstandsmitglieder, Kassiererin Renate Giesemann sowie Schriftführerin Renate Lindwedel und die Beisitzerinnen wurden mit sehr guten Wahlergebnissen gewählt. Alle Kandidatinnen nahmen ausnahmslos mit einem Dankeswort die Wahl an.

Es folgte noch ein Vortrag zu dem Thema: „Wenn Oma nervt und Mama schmollt“. Zu diesem Thema referierten Mona von Moller und Kathrin Linde.
Viele Landfrauen haben sich in der einen oder anderen beschriebenen Situation sicherlich selbst wiedergefunden. Familienmitglieder haben unterschiedliche Biografien und Geschichten. Generationsproblematiken lassen verschiedene Ansichten zum Konflikt werden. Trotz alledem sollten Nähe und Distanz aber auch gegenseitiger Respekt  gewahrt bleiben. Werden diese Grundsätze beachtet, entstehen viele Auseinandersetzungen erst gar nicht. Darüber hinaus gibt es in der Kindererziehung immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Um auftretende Probleme lösen zu können, sollten alle Beteiligten Personen darüber reden und so einen Kompromiss finden.
Zum Ende des Vortrags wurden von den Referentinnen Beratungsgespräche, für Paare und Familien generationsübergreifend, angeboten.

Mona Moller und Kathrin Linde „Wenn Oma nervt und Mama schmollt“
LF Vorstand seit 12.2.2020

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25.Januar 2020  Frauenfrühstück

Zu einem reichhaltigen, äußerst leckeren Frühstück trafen sich die LandFrauen in Abbensen in der Gaststätte Knop.
 Margrid Heuer begrüßte die vielen anwesenden Frauen mit einem Gedicht und guten Wünschen zum Neuen Jahr. Unter den zahlreich erschienenen Gästen wurden drei Jahresmitgliedschaften ausgelost. Die Gewinnerinnen waren: Marlies Knigge, Annette Springhetti und Gilda Maschke.
Nach dem opulenten Frühstück referierte die stellvertretende Vorsitzende  des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover, Dörte Stellmacher,  über das Thema: Frech, wild und wunderbar mit den LandFrauen in die Zukunft.
1898 gründete Elisabet Boehm in Ostpreußen den ersten landwirtschaftlichen Hausfrauenverein. An diesem Verein wurde angeknüpft, als nach dem zweiten Weltkrieg die Ortsvereine der LandFrauen gegründet wurden. Heute gehören knapp 500.000 Mitglieder bundesweit dem Verein an. Eine wichtige Aufgabe besteht für den Deutschen LandFrauenverband darin, die Interessen von Frauen im ländlichen Raum zu vertreten. In Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung , kurz LEB genannt, werden viele Vorträge , Seminare und Aktivitäten angeboten.
LandFrauen fordern geeignete Rahmenbedingungen um Familie, Beruf und ehrenamtliches Engagement besser vereinbaren zu können. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Frauen wie Pippi Langstrumpf frech, wild und wunderbar sein. Das neue Dreijahresthema des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover heißt: „Demokratie meint dich!“ Demokratie muss immer wieder gelernt und verteidigt werden. Dieses Thema wurde mit dem Ziel ausgesucht,  mehr Demokratiebewußtsein zu schaffen und mehr Frauen zu politischem Engagement zu motivieren.
Bezüglich Digitalisierung liegt Deutschland weit hinter anderen Ländern zurück. Oftmals stehen hierzulande Sicherheitsbedenken und bürokratische Hürden einem schnellen Vorankommen beim Glasfaser- und Mobilfunkausbau im Wege. Deshalb ist es wichtig, dass die LandFrauen  hier aktiv werden. Auch wird von den LandFrauen weniger Plastik in Supermärkten gefordert. Die Vielfältigkeit der LandFrauenvereine zeigt sich ebenso in der Pflanzaktion von Bienenweiden, Apfelbäumen und Sträuchern. Das Programm der LandFrauen ist einfach frech, wild und wunderbar.

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LandFrauen übergaben Spende von 550,00 Euro an Clinic-Clowninnen

Anlässlich der Weihnachtsfeier 2019 hatten die LandFrauen  aus der Wedemark für die Clinik-Clowns gesammelt. Es war eine Summe von 550,00 Euro zusammengekommen. Dieser Betrag wurde jetzt von Frau Margrid Heuer (erste Vorsitzende) und Frau Renate Giesemann (Kassiererin) an die Clinik-Clowns  Socke und Siba  im Kinderkrankenhaus auf der Bult übergeben.  1985 wurde die Idee der Clinic-Clowns in New York geboren und zeigte große Wirkung auf kranke Kinder. 2001 gründete sich dann der Verein Clinic-Clowns-Hannover e.V. , in dem heute 15 Clowns / Clowninnen tätig sind. Es war der erste Verein Deutschlands. Künftig soll der Arbeit der Clinic-Clowns noch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung verschafft werden. Die Arbeit wird weiter qualifiziert und professioneller gestaltet werden. Die Clinik-Clowns bekommen eine gründliche Ausbildung und sind dann selbständig tätig. Ganz wichtig ist eine große Verlässlichkeit bei der Arbeit. Ein Ehren-Codex und ein Gütesiegel wurden entwickelt.  Hiernach richten sich alle Clowns. Wie gehen Kinder und ihre Eltern mit der Diagnose einer schweren Erkrankung um? Es sind berührende , einmalige Geschichten voller Lachen und Tränen, die Kinder und Eltern erzählen. Auf den Kinderstationen liegen Freude und Leid, Herausforderungen und Hoffnung, Weinen und Lachen nah beieinander. Es ist nicht nur die körperliche, sondern auch die psychosoziale Heilung und Betreuung der kleinen Patienten und ihrer Eltern wichtig. Die Clowninnen erzählten, dass die Kinder Kind bleiben dürfen, auch wenn sie schwer erkrankt sind.  So zum Beispiel wird den kleinen Patienten Respekt gezollt und das Kind wird gefragt, ob der Clown eintreten darf. Ist das Eis gebrochen, dann möchten die Clowns die Kinder zum Lachen bringen und sie von ihrer Krankheit ablenken. Ein Clinic-Clown hat keine Bühne, kein Publikum und bekommt keinen Applaus. Er möchte einfach nur Verbindung  und für wenige Augenblicke Ablenkung schaffen. Wo nehmen die Clinic-Clowns die Kraft für diese schwere Aufgabe her? Leben und Tod gehören zum täglichen Alltag. Die Kraft kommt aus dem privaten Leben und der eigenen Familie. Die Aufgabe macht demütig und die eigene Gesundheit wird umso mehr geschätzt. 

Spendenübergage mit Clinic-Clowninnen Socke und Siba

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Berichte von unseren Veranstaltungen 2019

4. November 2019
Weihnachtsdekoration aus Naturmaterial basteln

Mit schnellen Schritten geht es auf die Adventszeit zu. Um rechtzeitig das eigene Heim dekorieren zu können, trafen sich 12 LandFrauen mit der Floristin Rita Nickel, um wunderbare Gestecke  für Advent zu fertigen. Die Teilnehmerzahl für diesen Bastelnachmittag war begrenzt und somit vollständig ausgebucht.
Frau Nickel hatte jeden Arbeitsplatz mit verschiedenen  Sorten Nadelgehölzen und Buchsbaum vorbereitet. Außerdem standen noch Juteband und Baumrinde zur Verfügung. Selbstverständlich durften Kerzen nicht fehlen. Rita Nickel erklärte die Vorgehensweise beim Binden der Zweige. Dann ging es los. Mit viel Freude und Eifer zauberten die LandFrauen kleine Kostbarkeiten, jedes Stück ein Unikat. Verwendet wurden nur Naturmaterialien, wie sie jeder beim Sonntagsspaziergang finden kann.
Zum Abschluss gab es noch eine gemütliche Kaffeestunde. Der nächste Bastelabend mit Frau Rita Nickel wird im März 2020 sein.

28. Oktober 2019
Kochen mit LandFrauen – Canapé und Fingerfood

Der Kochkurs begann mit einem Vortrag über Sauberkeit und Hygiene in der Küche. Bei der Küchenarbeit ist es besonders wichtig, vorher die Hände gründlich mit Seife gewaschen zu haben. Ein altes Sprichwort sagt: „Dann sind Küchenhände heilig“.
Frau Anna Erhardt , gelernte und perfekt ausgebildete Köchin, traf sich mit einer Gruppe LandFrauen, um Fingerfood zu zubereiten. Frau Erhardt hatte jede der vier zur Verfügung stehenden  Kochzeilen mit Rezepten und allen nötigen Lebensmitteln äußerst gut vorbereitet. So dass sich die Landfrauen nach der ausführlichen Rezeptbesprechung sofort an die Arbeit machen konnten.
Es wurde Gemüse gewaschen, geputzt, geschnippelt und gebrutzelt. Ein herrlicher Duft zog durch den Küchenraum. Die Frauen hatten alle viel Freude an der Arbeit. Zwischendurch gab Frau Erhardt immer wieder gute Tipps zur Vorgehensweise und Arbeitserleichterung.
Auch wenn die LandFrauen zu Hause immer am Herd stehen müssen, so konnten sie an diesem Abend viel Neues dazu lernen.
Insgesamt wurden 11 neue Fingerfood Gerichte ausprobiert. Als sämtliche Gerichte fertig gestellt waren, wurde in gemütlicher Runde alles probiert. Es war so reichhaltig zubereitet worden, dass noch manche Tupperschale gefüllt werden konnte. Die Frauen hatten nach dem gelungenen Abend den Wunsch, solch einen Kochabend zu wiederholen und dann ein richtiges Menü zu kochen.  

19. Oktober 2019
„Wir wollen alt werden – aber nicht alt sein“

Für jede Vereinsvorsitzende ist es ein Alptraum, wenn plötzlich und unerwartet die Referentin absagt. Auf die Schnelle musste Frau Margrid Heuer -erste Vorsitzende vom LandFrauenverein Wedemark- für Ersatz sorgen. Doch einfach ist so eine Situation nicht zu meistern. Für die neu gewonnene Referentin ist es wiederum schwer, sich in das vorgegebene Thema einzuarbeiten. Frau Annegret Nitsch aus Osnabrück erklärte sich jedoch kurzfristig dazu bereit.
Im Alter wird es immer wichtiger, in Gemeinschaft zusammen zu sein. Bei guten Gesprächen miteinander zu essen und zu trinken.
Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Es hängt sehr vom Lebensumfeld ab, wie wir leben. Es gibt Erkrankungen, gegen die man sich nicht schützen kann.
In seiner Kleidung sollte sich jeder wohlfühlen. In Amerika geben die Menschen durchschnittlich 10.000 EUR für die Gesundheit aus, in Deutschland nur 5.000 EUR.
Zur Erhaltung der Gesundheit ist es wichtig, sich gesund zu ernähren. Hier tragen maßgeblich einheimische Produkte mit dazu bei. Regionale Produkte bedeuten in der Regel, dass sie ausgereift und frischer sind. Sie haben keine weiten Wege mit dem Flugzeug hinter sich. Vorsicht ist auch bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten. Sie sind nicht für jeden Menschen nützlich und sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden. Eine gesunde ausgewogene Ernährung bestehend aus viel Obst und Gemüse ist jeder Tablette vorzuziehen. Vor allem sollten täglich ausreichend Ballaststoffe gegessen werden.
Bereits Sokrates sagte:“ Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Tausende Menschen essen sich zu Tode, anstatt die Essgewohnheiten zu ändern. 30 % der Herzerkrankungen sind ernährungsbedingt, ebenso Diabetes. Obst und Gemüse sollte möglichst roh gegessen werden. Wichtig ist auch das Kauen; denn die Verdauung beginnt im Mund. Ein gesunder Darm stärkt die Abwehrkräfte. Übergewicht hat ganz oft mit der Darmflora zu tun.
Nicht zu vergessen ist die tägliche Bewegung an frischer Luft. Besonders, wenn es gemütsmäßig nicht gut geht, ist die Bewegung wichtig.

11. September 2019
Geschichte und Geschichten der  Rittergüter im Deister-Vorland

Im September war es mal wieder soweit. Unter der fachkundigen Führung von Frau Gertrud Eckhardt fuhr ein mit LandFrauen voll besetzter Bus zu den Rittergütern im Deistervorland. Vorbei am Gut Benthe, an den 7 Trappen-Steinen bei Everloh führte die Fahrt zum Burgberg bei Gehrden. Dieser Burgberg ist die nördlichste und mit 155 m über NN höchste Erhebung des bei Gehrden gelegenen Höhenzuges. Auf ihm befinden sich die Ringwallanlagen Gehrdener Berg und der Burgbergturm. Einst fuhren die Hannoveraner am Wochenende mit der Linie 10 bis nach Gehrden, um dort zu wandern oder im Winter Ski zu laufen.
Eine Innenbesichtigung der Agathenkirche in Leveste folgte. Bereits 1229 wurde diese Kirche erbaut und ist somit das älteste Bauwerk im Ort. Schutzpatronin der Kirche ist die heilige Agathe, die auf Sizilien als Märtyrerin starb. Die Fresken dieser Kirche, einmalig nördlich der Alpen, entstanden im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts und in der Spätgotik. Wie in vielen Kirchen wurden auch in Leveste die Fresken in den darauffolgenden Jahrhunderten überstrichen. Glücklicherweise wurden dabei keine schädlichen Anstriche verwendet. Bei einer Renovierung in den zwanziger Jahren wurden die Fresken neu entdeckt. 1961/1962 erfolgte eine totale Neurenovierung.
Weiter führte die Fahrt zum Geburtshaus Werner von Siemens, der auf dem Obergut in Lenthe geboren wurde. Von Siemens war der Erfinder und Begründer der Elektrotechnik und Urheber der heutigen Siemens AG. Er erlangte sein Wissen während seiner Offiziersausbildung in Berlin. Zu seinen bedeutenden Erfindungen gehören der erste Zeigertelegraf und dessen elektrisches Ferntelegrafennetz sowie die erste Dynamomaschine, mit der elektrische Lokomotiven angetrieben werden konnten.
Frau von Lenthe persönlich führte die LandFrauen durch den angrenzenden wunderbaren Park mit altem Baumbestand. Zum Abschluss durfte eine gemütliche Caféstunde nicht fehlen.

Unsere Gästeführerin in Stade

11. April 2019.
Tagesfahrt zur Hansestadt Stade

Die diesjährige Tagesfahrt führte die Wedemärker LandFrauen in die Hansestadt Stade. Fachwerk, Wasser und eine mehr als 1000-jährige Geschichte prägen das Städtchen Stade zwischen Cuxhaven und Hamburg am Rande des Alten Landes. In Stade wurden die Wedemärker LandFrauen von zwei, in Trachten gekleidete, Gästeführerinnen begrüßt. Die eine Gästeführerin trug die Alltagstracht. Dazu gehört eine ärmellose Weste über einer schlichten weißen Bluse mit Spitzenstehkragen und weiten Ärmeln sowie ein schlichter Rock unter einer weiten blauen Schürze. Die Festtagstracht setzt sich zusammen aus einem weiten roten Rock, einer Samt- oder Seidenbrokatjacke sowie einer hübschen Haube und edlem Silberschmuck. Die dazugehörige weiße Schürze ist aus Spitze und Stickereien gefertigt. Beim Stadtrundgang konnten die Frauen aus der Wedemark die schmucken Gebäude aus verschiedenen Epochen bewundern. Diese schönen Bauten säumen die Straßen und Plätze. In der sanierten Altstadt ist die Historie auf Schritt und Tritt präsent. Stade erlebte eine sehr wechselhafte Geschichte. Da Stade nach dem großen Brand von 1659 größtenteils neu aufgebaut wurde, gibt es besonders viele Häuser und Kunstgegenstände aus dem Barock. Der Stadtrundgang führte an dem Denkmal der ehemaligen armen Fischverkäuferin Margarethe Flint vorbei, die durch ihren Fischstand, bestehend aus einem Handwagen mit Zinkwanne, Berühmtheit erlangte. Nach der Stadtbesichtigung genossen die Frauen ein leckeres Mittagessen im historischen Ratskeller des Rathauses. Bevor es in die Wedemark zurückging, stand sehr viel Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel zur Verfügung.