Kreisverband Burgdorf
Vorstand LandFrauen Burgwedel

Christiane Guderian


Ursula Krüger
Gerlinde Trumpa
Astrid Engelke
Elisabeth Bähre
Ursula Braeske
Anke Hoppe
SabineAlbrecht
Inge Schwier
Annelore Wolny
Barbara Hartmann
Gudrun Werner

ACHTUNG! Auf Grund der aktuellen Situation müssen alle geplanten Veranstaltungen wegen CORONA ausfallen.

Ostergruß für Burgwedeler Landfrauen

Ein Jahr ist inzwischen vergangen, in dem leider keine Treffen, Vorträge und Reisen des Landfrauenvereins möglich waren

Als kleines Trostpflaster hat der Vorstand jetzt für alle Mitgliederinnen eine Ostertüte zusammengestellt und verteilt. Dafür hat die Fa. Cramer Edeka, Burgdorf, 270 bunte Ostereier gespendet. Ganz herzlichen Dank dafür! Der Kreisverband der Landfrauen Burgdorf schließt sich diesem Ostergruß an und hat eine Tüte mit Vergissmeinnicht-Samen mitgeschickt.

Der gesamte Vorstand wünscht allen Mitgliederinnen und ihren Familien ein frohes Osterfest mit herzlichen Grüßen auf ein baldiges gesundes wiedersehen.

Monatlicher Wandertag

Sobald es wieder möglich ist, findet an jedem letzten Donnerstag im Monat der Wandertag in wechselnden Ortschaften statt.

Rundgang mit Asphalt Mitarbeiter

Am 5.10. trafen sich 10 Landfrauen zu einem Rundgang mit einem Mitarbeiter des Asphalt (weitere Infos hier klicken) Magazins in Hannover.Wir haben einen sehr guten Eindruck über die sozialen Netzwerke zur Hilfe für Obdachlose in Hannover bekommen. Der Rundgang war für 1,5 Stunden geplant, dauerte dann aber fast 3 Stunden.

Vorstand grüßt Burgwedeler Landfrauen

Wir hoffen, dass es Ihnen und Ihren Familien gut geht und Sie gesund sind. Mit diesen Wünschen grüßt der Vorstand des Burgwedeler Landfrauenvereins mit der Vorsitzenden Christiane Guderian ihre Mitgliederinnen. Anlässlich des Frauenfrühstücks Anfang März hat die Ernährungswissenschaftlerin Renate Frank einen sehr interessanten Vorgtrag zum Thema ‚Wer richtig isst, hat mehr vom Leben‘ gehalten. Sie hat sehr anschaulich und kurzweilig erläutert, wie man gute Laune essen kann. Das Sprichwort ‚die Weisheit mit Löffeln essen‘ zum Beispiel kommt nicht von ungefähr, denn was man isst, kann die Hirntätigkeit positiv beeinflussen. Niemand konnte sich dem Zeitpunkt vorstellen, dass die Erkenntnisse aus diesem Vortrag in den nächsten Wochen besonders hilfreich werden könnten. Denn gerade bei Stress oder Sorgen hilft die richtige Ernährung auch der Seele, besser damit fertig zu werden. Leider müssen nun auch die in nächster Zeit geplanten Fahrten corona-bedingt abgesagt werden. So findet die für den 24. Juni geplante Tagesfahrt ins Rosarium nach Ütersen nicht statt. Ebenso muss die für den 8. Juli geplante Tour nach Helgoland storniert werden. Auch die Radtour und die im September geplante Reise nach Schleswig-Holstein findet dieses Jahr nicht statt. Dennoch waren und sind viele Landfrauen nicht untätig. Die Patchworkgruppe sowie weitere Mitgliederinnen haben fleißig Gesichtsmasken genäht. Diese wurden den verschiedensten Institutionen und sozialen Einrichtungen, z.B. Krankenhäusern, kirchlichen Einrichtungen , Arztpraxen, zur Verfügung gestellt. Dabei funktionierte das ‚Netzwerk‘ sehr gut. Die eine konnte noch Stoffe besorgen, die andere hatte noch das berühmte, inzwischen knapp gewordene ‚Schlüpfergummi‘ zum Befestigen der Masken im Nähkästchen. ‚Bleiben Sie gesund! Wir denken an Sie und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen‘. Der Vorstand des Landfrauenvereins Burgwedel

Landfrauen aus Großburgwedel frühstücken

Es ist schon seit ein paar Jahren eine liebgewordene Tradition: Alle 2 Monate am letzten Montag treffen sich Mitgliederinnen des Burgwedeler Landfrauenvereins aus Großburgwedel in lockerer Runde bei Moss Delikatessen zum Frühstück.

In unserer schnelllebigen Zeit voller Termine fehlt manchmal die Muße, sich näher kennen zu lernen und gemütlich über diese und jene Themen zu klönen. So entstand die Idee, sich in regelmäßigen Abständen zu treffen. Warum nicht bei einem ein schönen Frühstück zum Wochenstart?

Frau Moss, die auch Mitglied im Landfrauenverein ist, stellt gern die Plätze zur Verfügung. Jede sucht sich aus dem vielfältigen Sortiment des Delikatessengeschäftes etwas Leckeres aus, Brötchen mit oder ohne Körner, Croissants, Baguette, Süßes . Dann kommt die Qual der Wahl: Wurst, Aufschnitt, Käse, Salat. Schon beim Auswählen läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Das Ganze wird dann lecker zurechtgemacht mit unterschiedlicher Dekoration und von einer freundlichen Angestellten serviert. Dazu gibt es Kaffee oder Tee frisch zubereitet.

Die Atmosphäre ist sehr locker und fröhlich. Im Rahmen der Gespräche erfahren die Landfrauen u.a. Einzelheiten über die nächsten Termine wie Kinoabend, Vorträge, Ausflüge und die monatliche Wanderung.

Am Ende sind sich jedes Mal alle einig: ‚ Es war wieder ein sehr schönes Frühstückstreffen, und wir freuen uns schon auf den nächsten Montag in zwei Monaten‘ .

Besuch im Hühnerstall in Kirchhorst

Unsere monatlich angebotene Wanderung führte uns im September 2019 nach Kirchhorst.

Als wir uns dem großzügigen Außengehege näherten, kamen uns einige hundert braune Hennen entgegen gerannt. Sie begrüßten uns uns mit fröhlichem Gegacker, das sich fast wie Gesang anhörte. Daran kann man merken, dass es den Hennen gut geht. Kein Wunder, sie können hier draußen nach Lust und Laune scharren, picken und im Sand baden. Ein hoher Zaun schützt sie vor ungebetenen Gästen wie Fuchs oder Marder. Allerdings droht manchmal von oben Gefahr. Da das Gehege natülich oben nicht geschlossen werden kann, kommt gelegentlich ein Bussard. Es lässt sich leider nicht verhindern, dass er dann und wann ein Huhn mitnimmt, bedauert Gorden Gosch, Geschäftsführer des Betriebs auf unsere Nachfrage.

Wir haben uns am frühen Nachmittag bei den Kirchhorster Kaffeestuben getroffen. Trotz des unbeständigen windigen Wetters kamen einige mit dem Fahrrad. Wir spazierten Richtung Feldmark zum Eierhof der Familie Gosch.

Die Hennen können sich auch jederzeit im geräumigen Stall aufhalten, den sie durch entsprechende Luken erreichen können. Dort gibt es ausreichend Stangen für jedes Huhn. Sowie die Nester, die man von außen nicht sehen kann, so dass die Hennen in Ruhe ihre Eier legen können. Dazu gehört auch ein gräumiger und gut belüfteter ‚Wintergarten‘, in dem die Hennen Schutz finden, wenn es draußen friert und schneit.

In zwei kleinen Gruppen führte uns Herr Gosch durch den Stall. Vorher haben wir unsere Schuhe mit Überziehern versehen. Das ist notwendig, damit keine Keime in den Stall gelangen. Im Stall kam sofort die ganze Hühnerschar laut ‚singend‘ zum abgrenzenden Zaun gerannt. Sie sind sehr neugierig, erklärt uns Gorden Gosch. Sie drängen alle möglichst nach vorn, um zu sehen, was da für interessanter Besuch kommt, und ob eventuell ein Körnchen herunter fällt. Die Gefahr, dass die vorderen Tiere auf Grund des Gedränges ersticken, ist nicht zu unterschätzen. Daher haben wir uns auch nur kurz dort aufgehalten.

Die Überzieher über den Schuhen verhindern, dass Keime in den Stall geraten


Wir haben sehr viel über die artgerechte Hühnerhaltung und Fütterung auf dem Eierhof Gosch erfahren. Das Futter besteht u.a. aus verschiedenen Getreidearten wie Mais, Weizen, Sonnenblumenkernen . Es wird gemahlen in großen Silos gelagert. Auch Kalk ist wichtig. Schließlich sollen die Eier eine feste Schale haben. Hühner sind Feinschmecker, so Gorden Gosch. Wenn man die Körner im Ganzen verfüttern würde, würden die schnellen, stärkeren Hennen als erstes die für sie leckeren größeren Körner heraus picken und die in der Hackordnung niedriger stehenden Hühner hätten das Nachsehen.

Nachdem wir uns noch die Räume angesehen haben, in denen die Eier sortiert und verpackt werden, haben wir uns von Herrn Gosch und seinen Hennen verabschiedet.

Beim anschließenden Kaffeetrinken in den Kirchhorster Kaffeestuben hatten wir sehr viel Gesprächsstoff über glückliche Hühner.

Der Heimweg gestaltete sich für die Radfahrerinnen dann als eine sehr nasse Angelegenheit. Es fing nämlich doch noch an zu regnen. Aber Landfrauen macht so etwas nicht aus, alle waren gut gerüstet mit Regenkleidung.

Lago Maggiore, welch klangvoller Name. Dorthin führte uns Anfang September 2019 unsere 9-tägige Reise

Unser Ziel war Stresa, direkt am See mit Blick auf die bekannten Borromäischen Inseln Isola Bella, Isola Madre und Isola dei Pescatori.

36 Landfrauen und Partner machten sich morgens voller Erwartung und in bester Stimmung ab Großburgwedel im bequemen Reisebus auf den Weg.

Da die Strecke doch recht lang war, haben wir eine Zwischenübernachtung in der Nähe von Ulm eingeplant.

Am nächsten morgen strahlte die Sonne und die Vorfreude stieg. Wir näherten uns Lindau am Bodensee und fuhren über Bregenz durch den Pfänder-Tunnel und ein kurzes Stück Österreich in die Schweiz. Vorbei am Fürstentum Liechtenstein machten wir einen Stop an der beeindruckenden Via Mala Schlucht.

Weiter ging es durch den San Bernadino Tunnel über die Grenze nach Italien. Am frühen Abend lag der Lago Maggiore vor uns und wir erreichten unser Ziel Stresa, eine hübsche Kleistadt mit kleinen Gassen, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Unser gemütliches Hotel liegt am See mit Blick auf die Borromäischen Inseln. Es gab einen kleinen Innen-Pool, den einige gern schon morgens vor dem Frühstück nutzten. So kam der Kreislauf in Schwung für den Tag. Den Abend ließen wir nach dem schmackhaften 3 – Gang Menü in der Hotelbar ausklingen.

Blick von der Isola Bella auf den Lago Maggiore

Am nächsten Tag machten wir bei schönem Wetter einen Ausflug nach Lugano in die Schweiz. Wir hatten genügend Zeit, durch den hübschen Stadtpark sowie das historische Altstadtzentrum zu spazieren.

Brunnen in Lugano
Altstadt in Lugano

Stadtpark in Lugano

Anschließend ging es zum Comer See in die lombardischen Seidenmetropole Como. Wir hatten genügend Zeit, das historische Altstadtzentrum und den Dom zu erkunden oder durch die vielen kleinen Geschäfte zu bummeln. Die Cafés und Restaurants luden zum Cappuccino oder Mittagessen ein. Es war ein Vergnügen, die italienische Lebensart zu genießen.

Altstadt von Como

‚Isola Bella‘, wer gerät allein beim Klang dieses Namens nicht ins Schwärmen. Dorthin führte uns der Ausflug am nächsten Tag. Leider war das Wetter nicht ganz so schön. Bei der kurzen Überfahrt auf die Insel schaukelte das Boot ganz beträchtlich. Aber als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, wurden wir belohnt mit dem Anblick des reich ausgestatteten Palastes und den sensationellen Gärten. Wir bewunderten viele seltene Pflanzen, steinerne Nymphen, Laubengänge und Muschelgrotten. Dazwischen begleiteten uns in Freiheit lebende weiße Pfauen.

Isola Madre

Die Gärten steigen pyramidenförmig an und man hat einen wunderschönen Ausblick auf den See und die Berge drumherum . Wir konnten uns alle sehr gut vorstellen, wie sehr damals Graf Borromeo seine Frau verehrte. Ihr hatte er nämlich dieses Kleinod geschenkt. Wir haben uns direkt in die damalige Zeit versetzt gefühlt.

Der Ausflug führte uns dann noch zur benachbarten Isola Pescatori, der Insel der Fischer. Dort befinden sich jetzt unzähliche Restaurants und Geschäfte.Der Fisch kommt frisch aus dem See . Die Gelegenheit, ihn zu genießen, ließen wir natürlich nicht aus. Anschließend fuhr uns das Boot noch zur dritten Insel, der Isola Madre. Hier konnten wir einen kleinen Barockpalast bewundern. Er liegt inmitten eines botanischen Gartens mit unglaublicher suptropischer Pflanzenvielfalt.

Auch hier stolzierten weiße Pfauen und Goldfasane zwischen den Beeten herum. Auch Papageien fühlten sich dort wohl.

Am nächsten Tag freuten wir uns auf einen ganz besonderen Ausflug. Mit dem Bus ging es nach Domodossola. Wir bewunderten mehr und mehr unseren Fahrer, der den großen Bus durch die kleinen Gassen der Dörfer und die schmalen Küsten- und Landstraßen sicher entlang steuerte. Manchmal musste er einen ungeplanten Umweg machen, weil einige Brücken einfach zu niedrig für den hohen Bus waren. Wir konnten umso mehr die traumhafte Landschaft mit Seen, Bergen und malerischen Ortschaften genießen. In Domodossola besuchten wir zunächst den Markt und stiegen anschließend in die Centovallibahn, einer Schmalspurbahn, die schon seit 100 Jahren Millionen von Personen transportiert. Wir fahren gemütlich durch das wilde und romantische Vigezzotal, das Tal der Maler, Richtung Schweiz.

Fahrt mit der Fähre von Locarno nach Stresa

Hier, im Kanton Tessin ist unser Ziel Locarno. Wir haben Zeit, uns die Stadt und ihre Festung anzusehen. Auf der anschließenden mehrstündigen Fahrt mit dem Schiff zurück nach Stresa konnen wir beschaulich den erlebnisreichen Tag Revue passieren lassen.

Natürlich darf Mailand nicht fehlen, wenn man in Oberitalien ist. Wir hatten einen ganzen Tag Zeit, die Modemetropole und Hauptstadt der Lombardei inmitten der Po-Ebene zu besichtigen.

Dom zu Mailand

Wir sahen historische Monumente, wie Teile der Sadtmauer und das Castello Sforzesco. Natürlich haben wir auch den Dom und die Scala bewundert. Zurückhaltender waren wir allerdings beim Shoppen in den diversen sehr luxuriösen Designer-Geschäften, obwohl die Idee sehr reizvoll war. Das Wetter meinte es an dem Tag gut mit uns. Noch in der Nacht hatte es heftige Gewitter gegeben, die die Straßen der Stadt teilweise unter Wasser gesetzt hatten. Aber – wenn Landfrauen reisen – wir hatten Sonnenschein.

Wehmut kam auf, denn es war der letzte Tag. Dieser begann mit strahlend blauem Himmel und führte uns nochmals zum Comer See. Über Como und Lecco fuhren wir die lange, schmale, sich schlängelnde Küstenstraße entlang nach Varenna . In der Ferne konnten wir schneebedeckte Berge bewundern und der Blick die ganze Zeit auf den See mit den unzähligen Booten war traumhaft schön. Von Varenna aus führte uns eine Fähre das kurze Stück nach Bellagio. Das ist einer der bekanntesten und malerischsten Orte am Comer See. Er liegt an der Spitze einer Halbinsel, die die beiden südlichen Arme des Sees trennt.

Bellagio am Comer See

Der Blick auf die Alpen war spektakulär. Wir hatten auch hier genügend Zeit zum Bummeln und Einkehren. Die Oleander und anderen mediterranen Pflanzen standen in voller Blüte. Ein sehr bunter Ort. Spätnachmittags fuhren wir dann ein kurzes Stück mit der Fähre zur Villa Carlotta in der Nähe von Cadenabbia. Hier hat seinerzeit Konrad Adenauer die Sommermonate verbracht.

Zurück in Stresa genossen wir ein letztes Mal das leckere Abendessen. Noch einmal saßen wir in der Hotelbar bzw. in der gegenüberliegenden Trattoria zusammen. Beim Wein plauderten wir über unsere Elebnisse. Der Blick auf die beleuchtete Isola Bella war einmalig. Ein schöner Abschied mit bleibenden Erinnerungen.

Lago Maggiore von Stresa aus

Die Rückreise führte uns über den Sankt Gotthard Pass, ein spektakuläres Erlebnis am Abschluss dieser wunderschönen Reise. Unser Fahrer lenkte den Bus sehr souverän die vielfachen Serpentinen bis auf über 2.000 meter über den Pass.

Hütte auf halber Strecke zum St.Gotthard Pass

In der Nähe von Baden Baden übernachteten wir nochmals und kamen am nächsten Nachmittag voller neuer Eindrücke und Freude wieder in Großburgwedel an.

Impressionen unserer Radtour nach Engensen im Juni 2019:

Dort durften wir die wunderschönen Gärten der Familien Fuhrmann und Wiekenberg bewundern. Besonders die unzähligen Rosen blühten in ihrer vollen Pracht.

Pages: 1 2