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2018 – ein LandFrauentag, der in Erinnerung bleibt
Die wunderschön gestaltete Einladung war bereits eine Motivation sich auf den Weg nach Sievershausen zu machen. Die frühlingsfrische üppige Dekoration von Bühne und Tischen gestaltete der Verein Burgdorf. Mit einer herzlichen Begrüßung der Vorsitzenden Karin Buchholz, informativen Grußworten und einem interessanten Rückblick von Gerlinde Depenau begann die Veranstaltung.
Dann folgte die Überraschung an diesem LandFrauentag. Der Kreisvorstand hat für Karin die höchste Auszeichnung des Niedersächsischen LandFrauenverbandes beantragt, die Silberne Biene mit dem Niedersachsenwappen. An diesem 70. Jubiläum waren viele Wegbegleiterinnen anwesend, die diese besondere Ehrung miterleben und die sich mit ihr freuen konnten.
Heißer Kaffee, Berge von leckerem Kuchen und viele Begegnungen erfreuten die Anwesenden. Eine FotoShow  - zusammengestellt von Margrit Tubbe-Steuerwald - von unterschiedlichen Aktivitäten und Veranstaltungen war zu sehen: Reisen, Besichtigungen, Besprechungen, Versammlungen und vieles mehr. Erinnerungen wurden aufgefrischt.

Und dann kam Elvis! Er präsentierte, entsprechend gekleidet und stylisch gegelt, Hits der fünfziger und sechziger Jahre. Die musikalische Umrahmung mit dem Auftritt von Concordia Schwüblingsen rundete den Tag schwungvoll ab.
Der Vortrag „Die Jüngeren können schneller rennen, aber die Älteren kennen die Abkürzung“ von Dr. Winfried Kösters war sehr beeindruckend! Informativ und unterhaltsam verdeutlicht er den Anwesenden das Thema "Demografischer Wandel in Deutschland: weniger – älter – bunter".
Er sieht die Aufgabe der Zukunft darin, das Zusammenleben der Generationen und die augenblickliche Bevölkerungsvielfalt anzunehmen und aktiv zu gestalten.
"Wir brauchen jedes Kind", so Kösters. Ein "weiter so" wird nicht funktionieren. Noch nie hatten wir so viele Menschen über 65, noch nie so wenig unter 18. Wer wird in Zukunft Ihren Rollstuhl schieben?" fragt er mehrere Mal nachdrücklich.
Im Jahr 2031 wird der geburtenstärkste Jahrgang (1,357 Mill. Menschen), die 1964 Geborenen, in Rente gehen. Deren Arbeitsplätze werden dann nur noch zur Hälfte (682.069) mit 18-Jährigen wiederbesetzt werden können, da die andere Hälfte gar nicht geboren ist. Wie soll das gestaltet werden? Die Politik konnte die Entwicklung absehen. Wurde etwas in der Vergangenheit getan? Fehlanzeige.
Sein Tipp für alle LandFrauen: "Investieren Sie in Ihre eigene Gesundheit, investieren Sie in eine barrierefreie altengerechte Wohnung, investieren Sie in Familie oder familienähnliche Netzwerke und in soziale Kontakte um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben".

Die Entwicklung der Bevölkerung in der eigenen Kommune unter
https://www.wegweiser-kommune.de

2017

Erfahrungsaustausch der OrtsVertrauensFrauen aus dem Kreisverband mit Heike Schnepel.

Am 12.5. trafen sich die OVFrauen des Kreisverband Burgdorf im Cafe Mühle Amme in Uetze und machten zu Beginn einen Rundgang durch die Gartenanlage der alten Wassermühle, die heute als Einrichtung für Betreutes Wohnen genutzt wird. Im Garten sind Hochbeete angelegt, die auch von den Bewohnern auch gepfegt werden können und bald wird in dem neuerbauten Backofen auch Kuchen gebacken werden können.

Nach dem Kaffeetrinken arbeitete Heike Schnepel mit den Frauen zu Fragen über die Aufgaben und Möglichkeiten der OVFrauen der Landfrauenvereine in ihren Orten und erläutete den Aufbau des Landesverband der LandFrauen(NLV).

Wie kümmere ich mich um die Mitglieder, für die ich Ansprechpartnerin bin?

Wenn ich neue Frauen für den Verein gewinnen konnte, was muss ich ihnen als Information geben?

In der regen Diskussion wurden viele Punkte angesprochen und die Landfrauen nahmen die Anregungen mit nach Hause für die Zukunft.

Heike Schnepel wies daraufhin, dass gute Pressearbeit und persönliche Ansprache sehr wichtig sind, um auf die vielfälltigen Angebote der Vereine hinzuweisen und die interessierten Frauen auch immer wieder einzuladen und auch mit zunehmen zu Veranstaltungen.

Heike Schnepel wies auch auf die beiden Fortbildungen des NLV "Erfolg wird weiblich" zur Entwicklung der eigenen Person sowie auf "Dialog auf Augenhöhe". In diesem Seminar werden die Landfrauen geschult, ihre Position in der Landwirtschaft besser vertreten zu können und zu argumentieren, wenn die von Besuchern auf den Höfen oder bei landwirtschaftlichen Veranstaltungen gefragt werden.

 

 

2015

Erntedankgottesdienst in der Marktkirche in Hannover.

Bilder zu sehen auf der NLV-Landfrauenseite und bei facebook.

Der diesjährige Erntedankgottesdienst in der Marktkirche in Hannover wurde von den LandFrauen aus der Region Hannover mitgestaltet.

Erntedankgaben kamen aus Burgdorf, Sehnde, Wettbergen und Pattensen.

Unsere Landesvorsitzende Barbara Otte-Kinast hat sich mit dem Stadtsuperindentenden Heinemann in der Predigt über das Teilen und Mitteilen Gedanken gemacht.

Anschließend berichtete Barbara Otte-Kinast über die Arbeit der Landfrauen und die Angeboten, die wir Landfrauen machen.

Karin Buchholz erläuterte die Bedeututng der Erntekrone mit den 4 Streben (Danken, Freude, Hoffnung, Sorge) und dem Kranz, der alles zusammen hält.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher von den Erntegaben etwas mitnehmen, wir haben es mit ihnen geteilt.

2014

Soziale Absicherung: Ich habe einen Landwirt geheiratet!

"Jetzt werde ich mich aber mal sofort kümmern!" Das war das Fazit einer Teilnehmerin, die an einem der beiden Informationsveranstaltungen über Soziale Absicherung für Frauen landwirtschaftlicher Betriebe teilnahm.

Der Kreisverband der LandFrauen Burgdorf veranstaltete am 17. und 30.01.2014 in Otze eine Vortragsveranstaltung zu der sich interessierte Frauen trafen.

Die Referentin Birte Scharlemann vom Landvolkkreisverband Hannover e.V. informierte über die Krankenkasse/Familienversicherung und über die Alterskasse/ Rentenversicherung - von Kindererziehungszeiten über Befreiungsmöglichkeiten bis zu Mindestbeitragszeiten.

"Da gibt´s ja wirklich so viel zu bedenken bei der Absicherung in der Landwirtschaft!" wunderte sich eine andere Frau.

Karin Buchholz, Vorsitzende des Kreisverbandes, fasste zusammen:
"Es war so viel Interesse bei den Frauen vorhanden, manch Information der Referentin war sogar gar nicht bekannt.
An diesem Thema bleiben wir dran. Es ist so immens wichtig, die Frauen zu informieren und bei diesem komplexen Thema zu unterstützen."

 

 

 

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